DUALE TRANSFORMATION BEI MEDIAPRINT

Globale Ziele erreicht man nur gemeinsam! In einer Welt, in der Nachhaltigkeit (und damit meinen wir ESG: Environmental, Social und Governance, zu Deutsch: Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) zunehmend im Fokus steht, sehen wir es als unsere Verantwortung, nicht nur gesetzliche Vorgaben zu erfüllen, sondern auch freiwillig hohe Standards zu etablieren. Dank Digitalisierung und bedarfsgerechter Produktion setzen wir neue Maßstäbe, um Überproduktion und Verschwendung zu reduzieren. Wir glauben fest an die Bedeutung analoger Produkte und sind überzeugt, dass die Verknüpfung von Druckprodukten mit der digitalen Welt ein entscheidender Erfolgsfaktor für unsere Kunden ist. Konkretisiert wird dieses Selbstverständnis in unserem Code of Conduct (Verhaltenskodex).

Nachhaltigkeit ist für uns nicht nur ein Begriff, sondern ein zentraler Bestandteil unseres Handelns. Als Unternehmen tragen wir eine besondere Verantwortung gegenüber Gesellschaft und Umwelt. Mit unserer Mitgliedschaft im UN Global Compact und unserem Fokus auf die Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen stellen wir uns aktiv den globalen Herausforderungen und gestalten eine nachhaltige Zukunft mit.

Auf dieser Seite geben wir einen Überblick über den aktuellen Stand unseres Nachhaltigkeitsmanagements: Sie erfahren, wie wir gesetzliche Anforderungen umsetzen, welche Zertifizierungen bereits fest in unserem Managementsystem verankert sind, welche freiwilligen Maßnahmen wir ergreifen und auf welche Weise wir als Unternehmen kontinuierlich daran arbeiten, einen positiven Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft zu leisten.


Im Fokus

  • Bedarfsgerechte Produktionen in großen und kleinen Auflagen dank weitestgehender Digitalisierung und Automatisierung. Damit bauen wir auf unsere langjährige Erfahrung in diesem Bereich und setzen klare Akzente für die Zukunft.
  • Umweltfreundliche Materialien aus nachhaltiger Forstwirtschaft und von ausgewählten Top-Materiallieferanten, die unsere hohen Nachhaltigkeits-Anforderungen erfüllen und mit uns gemeinsam weiterentwickeln.
  • Zusammenarbeit mit renommierten Plattformen wie EcoVadis, um die Transparenz und Kommunikation unserer Nachhaltigkeitsbemühungen (inkl. Nachhaltigkeitsrating) durch eine unabhängige Prüfinstanz sicherzustellen.
  • Unterstützung unserer Kunden beim IT-gestützten Compliance- und Nachhaltigkeitsmanagement rund um CSR-Reporting, Lieferkettensorgfaltspflicht, EUDR, Bill of Material und digitalem Produktpass.

Mit diesen Schwerpunkten möchten wir auf Ihre aktuellen Herausforderungen und Bedürfnisse eingehen und einen positiven Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft leisten.

Unser Engagement für Corporate Social Responsibility (CSR) und Corporate Digital Responsibility (CDR) ist nicht nur Teil unserer Unternehmenskultur, sondern auch eine wichtige Grundlage für die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Kunden, Lieferanten und Partnern. Gemeinsam können wir mehr erreichen – für unsere Umwelt, unsere Gesellschaft und für zukünftige Generationen. Dies ist uns als familiengeführtes Unternehmen sehr wichtig.

Nachhaltigkeitsmanagement

Wo stehen wir? Was treibt uns an? Nachfolgend ein Einblick in die unterschiedlichen Themen unseres Nachhaltigkeitsmanagement.

Unsere Teilnahme am UN Global Compact bildet die Grundlage unseres Engagements für eine verantwortungsvolle Unternehmensführung. Durch diese weltweit bedeutendste Initiative verpflichten wir uns, die zehn universellen Prinzipien in den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung zu achten und zu fördern.

Ein zentraler Ansatz unserer Nachhaltigkeitsstrategie ist die Erstellung einer Wesentlichkeitsanalyse, welche wir im Jahr 2025 erstmalig durchgeführt haben. Ziel dieser Analyse ist es, die Themen zu identifizieren, die für unsere Stakeholder und den langfristigen Erfolg unseres Unternehmens am wichtigsten sind.

Auf Basis der Ergebnisse der Wesentlichkeitsanalyse wurden konkrete Schwerpunkte definiert, die unsere Beiträge zu den Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen bestimmen. Diese globalen Ziele dienen uns als Kompass, um eine nachhaltige Zukunft mitzugestalten und gezielt in den Bereichen zu wirken, die für uns besonders relevant sind.

Wir sind überzeugt, dass ein strategisches und systematisches Vorgehen entscheidend ist, um Verantwortung zu übernehmen und einen positiven Einfluss auf Gesellschaft und Umwelt auszuüben.

Qualität ist kein Zufall: Unser Qualitätsmanagement wacht permanent über die Einhaltung der eingeführten Standards und die Fertigungs- und Produktqualität. Qualitätsstandards und Fertigungsprozesse werden kontinuierlich analysiert, auditiert und optimiert. Laufende Investitionen in moderne Maschinen und intelligente technische Systeme sorgen dafür, dass wir unsere Anforderungen und die unserer Kunden erfüllen und sogar übertreffen.

Das integriertes Managementsystem der mediaprint GRUPPE wird jährlich vom TÜV Rheinland auditiert und zertifiziert, dies umfasst die Bereiche:

  • Qualitätsmanagement (ISO 9001:2015)
  • Umweltmanagement (ISO 14001:2015)
  • Energiemanagement (ISO 50001:2011)
  • Arbeitsschutzmanagement (ISO 45001:2018)


Unsere aktuellen Zertifikate finden Sie hier und auf unserem Unternehmensprofil des SAP Business Network.

Die Bedeutung von Nachhaltigkeitsberichterstattung wächst. Die Anforderungen an die Nachhaltigkeitsberichte von Unternehmen ändern sich tiefgreifend. Bestimmte Unternehmen von öffentlichem Interesse in der EU müssen bereits seit einigen Jahren über ihre Nachhaltigkeit Bericht erstatten. Dies regelt die seit 2014 geltende Non-Financial Reporting Directive (NFRD). Diese Berichtspflicht soll nun erheblich ausgeweitet werden. Die CSRD wird die NFRD erweitern und den Anwendungsbereich deutlich ausweiten.

Nach den OMNIBUS-Anpassungen der EU wird mediaprint solutions nicht verpflichtet sein, einen Nachhaltigkeitsbericht nach dem CSRD-Standard zu erstellen. Wir haben uns darauf verständingt, den freiwilligen mediaprint-solutions-Nachhaltigkeitsbericht auf Basis des VSME-Standard (Voluntary SME Standard) mit der DNK-Plattform (Deutscher Nachhaltigkeitskodex) zu erstellen. Der erste Bericht für das Kalenderjahr 2024 wird veröffentlicht, sodald die neue DNK-Plattform (VSME-Modul) dies zulässt. Wir haben bereits alles Inhalte gepflegt. Direkt im Anschluss werden wir den Bericht für das Kalenderjahr 2025 erstellen.

Bereits heute setzen wir uns im integrierten Managementsystem (Energie- und Umweltmanagement) Ziele und verbessern stetig unseren CO2-Fußabdruck. Der VSME-Standard inkl. der ESRS (European Sustainability Reporting Standards) bieten uns zukünftig eine gute Grundlage, unsere Bemühungen in bekannter und allgemeiner Struktur zu veröffentlichen.

Nachfolgend einige Auszüge unserer bisherigen Tätigkeiten im Energie- und Umweltmanagement:

  • Energieeffiziente Produktion
  • Modernisierung Klima- und Belüftungsanlage (inkl. Wärmerückgewinnung)
  • Umweltfreundliche Dispersionslacke auf Wasserbasis
  • Mineralölfreie Druckfarben
  • Zentrale Farbversorgung
  • Modernes Abfall-Recycling-Management
  • LED-Beleuchtung
  • Verwendung 100 % regenerativer Energien, teilweise durch eigene Photovoltaikanlage produziert
  • Modernster Digitaldruck ab Auflage 1 (Bedarfsgerechte Produktion)
  • Wirtschaftlicher Highspeed-Inkjetdruck
  • Umfangreiche Druckweiterverarbeitung mit Fadenheftung, Buchstraße und Registerstanzung, damit keine unnötigen Transportwege entstehen

Im Rahmen unserer ESG-Strategie setzen wir weiterhin konsequent auf ein unabhängiges Nachhaltigkeitsrating. Die aktuelle Bewertung durch EcoVadis bestätigt unseren eingeschlagenen Weg und zeichnet mediaprint erneut mit der Bronze-Medaille aus.


Wir gehören aktuell zu den TOP 35 % (Januar 2026), siehe nachfolgende Anerkennungsseite.


EcoVadis ein weit verbreitetes Nachhaltigkeitsrating, welches vor allem im Mittelstand verwendet wird. Ecovadis ist eine Plattform, die Unternehmen dabei unterstützt, ihre Nachhaltigkeitsleistung zu bewerten und zu verbessern. Das Rating-System von EcoVadis analysiert verschiedene Aspekte durch einen auf die Branche, Größe und das Land des Unternehmens angepassten Fragebogen. Dabei wird eine Methodik verwendet, welche mit den internationalen Standards übereinstimmt. Unternehmen erhalten auf Grundlage dieser Bewertungen einen Nachhaltigkeits-Score und auf sie zugeschnittene Verbesserungsvorschläge.

Unser Nachhaltigkeitsrating wurde in das bestehende mediaprint solutions Unternehmensprofil
des SAP Business Network integriert.


Das BAFA stellt mit sofortiger Wirkung (November 2025) die Prüfung und Einreichung von Unternehmensberichten nach §§ 12, 13 LkSG ein.
Hintergrund ist das vom Bundeskabinett am 3. September 2025 beschlossene Gesetz zur Änderung des LkSG, das voraussichtlich Anfang 2026 in Kraft tritt.

Die Europäische Union (EU) hat im April 2024 das europäische Lieferkettengesetz (Corporate Sustainability Due Diligence Directive, CSDDD) verabschiedet. Die „benötigten“ Änderungen im deutschen Lieferkettengesetz werden voraussichtlich 2026 erwartet.

mediaprint solutions stellt dennoch seinen Kunden umfassende Informationen für ein strukturiertes Lieferantenmanagement zur Verfügung. Der Großteil unserer Kunden setzt auf digitale Lösungen, wie Integrity Next.


Auf dieser Plattform pflegt mediaprint solutions ein Unternehmensprofil.

Die EU-Verordnung über entwaldungsfreie Produkte (EUDR) ist am 29. Juni 2023 in Kraft getreten. Die Verordnung sieht vor, dass u.a. Papier, Pappe und Druckerzeugnisse der Zolltarifnummer 48, sofern diese auf Basis von Holz hergestellt werden, ab dem 30. Dezember 2026 (große und mittlere Unternehmen) bzw. ab dem 30. Juni 2027 (kleine und Kleinsterzeuger) nur noch dann in der EU in den Verkehr gebracht werden dürfen, wenn diese nicht mit Entwaldung oder Waldschädigung in Verbindung stehen.

Auszug HS-Code 48: PAPIER UND PAPPE; WAREN AUS PAPIERHALBSTOFF, PAPIER ODER PAPPE

  • 48 19 20 – Faltschachteln und -kartons aus nicht gewelltem Papier oder nicht gewellter Pappe
  • 48 20 10 – Register, Bücher für die kaufmännische Buchführung, Merkbücher, Auftragsbücher, Quittungsbücher, Notiz- und Tagebücher, auch mit Kalendarium, Notizblöcke, Briefpapierblöcke und dergleichen
  • 48 20 20 – Hefte
  • 48 20 30 – Ordner, Schnellhefter, Einbände (andere als Buchhüllen) und Aktendeckel
  • 48 20 40 – Durchschreibesätze und -hefte, auch mit eingelegtem Kohlepapier
  • 48 20 50 – Alben für Muster oder für Sammlungen
  • 48 20 90 – andere
  • 48 21 – Etiketten aller Art aus Papier oder Pappe, auch bedruckt
  • 48 21 10 – bedruckt
  • 48 21 90 – andere

Der HS-Code 49 wurde komplett aus dem Anhang gestrichen und fällt somit nicht mehr unter die EUDR, dazu zählen:

  • Bücher, Broschüren, Bilderbücher, Malbücher
  • Zeitungen, Zeitschriften
  • Briefmarken, Banknoten
  • Musiknoten
  • Karten und Pläne
  • Kalender aller Art, bedruckte Postkarten und Glückwunschkarten
  • Werbedrucke, Kataloge
  • Bilder, Fotografien
  • Pläne und Zeichnungen

NACHGELAGERTE MARKTTEILNEHMER für Produkte mit HS-Code 49

Neue Definition des „nachgelagerten Marktteilnehmers“(Downstream Operator) Artikel 2 Nr. 15 b: Jede natürliche oder juristische Person, die im Rahmen einer gewerblichen Tätigkeit relevante Erzeugnisse in Verkehr bringt oder ausführt, die unter Verwendung relevanter Erzeugnisse hergestellt wurden und Gegenstand einer Sorgfaltserklärung oder einer vereinfachten Erklärung sind.

Erzielte Vereinfachungen

  • Keine Pflicht, festzustellen, dass in der Lieferkette Sorgfaltspflichten eingehalten wurden
  • Keine Pflicht zur Abgabe einer Sorgfaltserklärung
  • Keine Pflicht zur Weitergabe von Referenznummern
  • Aber: Pflicht zur Registrierung in TRACES (nur Nicht-KMU)
  • Pflicht zur Speicherung von Daten und erhaltenen Referenznummern (Erster nachgelagerte Marktteilnehmer)
  • Keine Verantwortlichkeit für die Produktkonformität
  • Aber: Pflicht, bei Informationen über mögliche Konformitätsrisiken Maßnahmen zu ergreifen

Die mediaprint GRUPPE kauft innerhalb von Europa und ist somit nachgelagerter Marktteilnehmer.

Aufbewahrung von Referenznummern
Der erste nachgelagerte Marktteilnehmer/Händler muss die Referenznummer der Sorgfaltserklärungen der Erstinverkehrbringer von relevanten Produkten sammeln und aufbewahren, ohne dass eine Weitergabe entlang der Lieferkette erforderlich ist.

Sammlung und Aufbewahrung von Informationen
Nachgelagerte Unternehmen müssen ferner folgende Informationen zu EUDR relevanten Produkten sammeln und für fünf Jahre speichern:

  • Namen
  • eingetragenen Handelsnamen oder eingetragene Handelsmarke
  • Postanschrift,
  • E-Mail-Adresse
  • Internetadresse

der Unternehmen, die von der EUDR erfasste Produkte (HS-Code 48) liefern bzw. an die relevante Produkte geliefert werden.

Sollten wir erster nachgelagerter Marktteilnehmer sein speichern wir die Referenznummmern, ansonsten die Informationen.

Jedes Unternehmen kann davon ausgehen „erster nachgelagerter Marktteilnehmer / Händler“ (first downstream operator trader) zu sein, wenn es von seinem Lieferanten eine Referenznummer erhält (FAQ 3.4/3.5), und

  • muss Referenznummern (RN) 5 Jahre aufbewahren und in der Lage sein, diese mit eingehenden
    (jedoch nicht mit ausgehenden) Produktströmen zu verknüpfen (FAQ 3.4 b)
  • Pflicht zur Weitergabe von Referenznummern liegt nur beim Erstinverkehrbringer
  • keine Pflicht für nachgelagerte Unternehmen, Referenznummer oder Status proaktiv bei Lieferanten zu erfragen
  • Ausnahme: wenn dem Unternehmen Informationen vorliegen, die darauf hindeuten, dass sein Lieferant ein Erstinverkehrbringer ist.
  • nachgelagertes Unternehmen kann in gutem Glauben davon ausgehen, dass Lieferanten keine Erstinverkehrbringer sind, wenn er keine Referenznummer erhält

Weiterführende Informationen:

Bundesverband Druck und Medien e.V.
https://www.bvdm-online.de/bvdm/branchenportal/umwelt-nachhaltigkeit/entwaldungsfreie-druckprodukte

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
https://www.ble.de/DE/Themen/Wald-Holz/Entwaldungsfreie-Produkte/Lieferketten_node.html

Europäische Kommission

Bericht an den Europäischen Rat und das Europäische Parlament über die Überprüfung der Vereinfachung der EUDR
https://environment.ec.europa.eu/publications/report-european-parliament-and-council-simplification-review-eudr_en
Verordnung
https://environment.ec.europa.eu/topics/forests/deforestation/regulation-deforestation-free-products_en
Leitlinien (Version 5)
https://green-forum.ec.europa.eu/publications/guidance-document-regulation-eu-20231115-deforestation-free-products_en
FAQ (Version 5)
https://environment.ec.europa.eu/publications/faq-eudr-implementation_en
Infografiken (Version 4)
https://op.europa.eu/en/publication-detail/-/publication/0fd4de13-4371-11f1-8095-01aa75ed71a1/language-en

Bei den FSC®– und PEFC-zertifizierten Papieren kommen nur Materialien aus einer ökonomischen, ökologischen und sozial nachhaltigen Waldbewirtschaftung zum Einsatz.

Anfang September 2021 trat die Version 3-1 des FSC®-Produktketten-Standards in Kraft, damit sind Anforderungen zu Kernarbeitsnormen fester Bestandteil der FSC®-Produktketten-Zertifizierung. mediaprint solutions ist nach der neuen Version auditiert. Weitere Informationen finden Sie hier.

Die EU-Richtlinie zur Stärkung der Verbraucher für den ökologischen Wandel (EmpCoEmpowering Consumers for the Green Transition) setzt neue, strenge Maßstäbe gegen Greenwashing. Ab dem 27. September 2026 ist die Richtlinie verbindlich anzuwenden. Sie regelt grundlegend neu, wie Nachhaltigkeit und Umweltaussagen in der Lieferkette kommuniziert werden müssen.

Worum geht es und was bedeutet das für unsere Partnerschaft?

Die EmpCo-Richtlinie soll verlässliche Marktbedingungen schaffen. Für uns als Ihr B2B-Partner stehen dabei folgende Punkte im Fokus:

  • Verbot vager Umweltaussagen: Allgemeine Begriffe wie „umweltfreundlich“ oder „öko“ sind ohne staatlich anerkannte oder wissenschaftlich fundierte Nachweise unzulässig. Wir liefern Ihnen ausschließlich transparente, belastbare Daten für Ihre Dokumentation.
  • Strenge Regeln für CO₂-Aussagen: Produkte dürfen nicht mehr als „klimaneutral“ oder „klimakompensiert“ beworben werden, wenn dies primär auf dem Zukauf von CO₂-Zertifikaten basiert. Der Fokus liegt auf der realen Reduktion von Emissionen – ein Weg, den wir konsequent verfolgen.
  • Zertifizierte Nachhaltigkeits-Siegel: Der Wildwuchs an eigenen „Öko-Logos“ ist untersagt. Wir setzen ausschließlich auf offiziell anerkannte und unabhängig geprüfte Umweltzeichen und Zertifikate.
  • Fokus auf Langlebigkeit & Reparierbarkeit: Die Richtlinie verpflichtet zu maximaler Transparenz bei der Produktlebensdauer. Wir unterstützen Ihre Kreislaufwirtschaft durch langlebige B2B-Lösungen und klare Angaben zur Reparierbarkeit.

Unser Versprechen an Sie: Durch die strikte Einhaltung der EmpCo-Richtlinie sichern wir Ihre Lieferkette ab. Wir liefern Ihnen die rechtssicheren Fakten und Daten, die Sie für Ihre eigene Marktkommunikation und CSRD-Berichterstattung benötigen.

Mit der europäischen Verpackungsverordnung (Packaging and Packaging Waste Regulation, PPWR) verfolgt die Europäische Union das Ziel, das Aufkommen an Verpackungsabfällen in allen Mitgliedstaaten deutlich zu senken, die Recyclingquoten nachhaltig zu erhöhen und den Übergang zu einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft zu beschleunigen. Zentrale Neuerungen der Verordnung sind unter anderem verbindliche Mindestanteile an Rezyklaten, strengere Anforderungen an die Wiederverwendbarkeit und Recyclingfähigkeit von Verpackungen, Vorgaben zur Kompostierbarkeit bestimmter Verpackungsarten sowie europaweit einheitliche Kennzeichnungs- und Informationspflichten. Dadurch sollen Verpackungen künftig ressourcenschonender gestaltet und für Verbraucherinnen und Verbraucher besser verständlich werden.

Die EU-Verpackungsverordnung wurde am 19. Dezember 2024 verabschiedet und ist am 11. Februar 2025 in Kraft getreten. Die meisten Pflichten und Anforderungen gelten ab dem 12. August 2026, sofern in der Verordnung keine abweichenden Übergangsfristen oder spezifischen Anwendungszeitpunkte vorgesehen sind.

Als Druckerei produzieren wir keine Verpackungen im Sinne der PPWR, sondern Bücher, Kataloge, Technische Dokumentationen, Broschüren und weitere Printprodukte. Dennoch nutzen wir im Rahmen von Versand, Lagerung und Logistik Transport- und Versandverpackungen, wie Kartonagen, Paletten und Stretchfolien. Auch diese Verpackungen unterliegen den Vorgaben der PPWR.

Unser Umgang mit Versand- und Transportverpackungen

Bereits heute setzen wir verschiedene Maßnahmen um, um den Einsatz von Versand- und Transportverpackungen möglichst ressourcenschonend zu gestalten:

  • Einsatz von Pool- und Mehrwegsystemen
    Mit ausgewählten Kundinnen und Kunden arbeiten wir bereits mit Pool-Lösungen, z. B. mit Kleinstladungsträgern sowie Europaletten in etablierten Tausch- und Poolsystemen. Wir versuchen Einwegpaletten möglichst zu vermeiden und setzen diese nur auf Kundenwunsch ein.
  • Reduzierung von Verpackungsmaterial
    Unsere Versandkonzepte sind auf eine bedarfsgerechte Dimensionierung der Verpackungen ausgelegt. Überflüssige Umverpackungen und Füllstoffe werden konsequent vermieden.
  • Nachhaltige Füllmaterialien
    Wo Füllmaterial erforderlich ist, setzen wir ausschließlich auf papierbasierte Lösungen und verzichten auf Kunststofffüllstoffe.
  • Recyclingfähigkeit im Fokus
    Bei Kartonagen und sonstigen Verpackungsmaterialien achten wir auf eine gute Recyclingfähigkeit und bevorzugen etablierte, gut sortierbare Materialien.

Weiterentwicklung im Rahmen der PPWR

Im Jahr 2026 werden wir unsere bestehenden Versand- und Logistikprozesse gezielt im Hinblick auf die Anforderungen der PPWR überprüfen und weiterentwickeln. Ziel ist es, bestehende Maßnahmen zu optimieren und – wo sinnvoll – weitere Verbesserungen umzusetzen, um Verpackungsabfälle zu reduzieren und den Einsatz von Mehrweg- und recyclingfähigen Lösungen weiter auszubauen.

Am 13. Dezember 2024 trat die neue EU-Produktsicherheitsverordnung (General Product Safety Regulation) in Kraft. Diese löste die bisherige Richtlinie zur Allgemeinen Produktsicherheit aus dem Jahr 2001 ab. Der Börsenverein des deutschen Buchhandels hat einen Artikel für die Pflichen für Verlage veröffentlicht.

Unseren Angeboten und Auftragsbestätigen können Sie die eingesetzten Kernmaterialen entnehmen. Fragen zu REACH und RoHS haben wir auf unserem Integrity-Next-Unternehmensprofil beantwortet.

Sollten Sie für Ihre Risikoanalyse eine detaillierte Stückliste (BOM – Bill of Material) benötigen, stellen wir Ihnen gerne auf Nachfrage die eingesetzen Materialien und technischen Datenblätter zur Verfügung.

Sollten Sie Anforderungen in Bezug auf Sicherheit von Spielzeug (EN 71) haben empfehlen wir die LEITLINIE Nr. 9 ZUR ANWENDUNG DER RICHTLINIE ÜBER DIE SICHERHEIT VON SPIELZEUG – BÜCHER. Sprechen Sie uns gerne an.

mediaprint solutions ist wichtiger Teil Ihrer Lieferkette und setzt auf starke Mitgliedschaften für Effizienz und Innovation. Der regelmäßige Austausch mit unterschiedlichen Experten und Fachverbänden, anderen Branchen und der Forschung ist Teil unserer DNA. So gestalten wir die Kernthemen unseres Umfelds aktiv mit: Große Strömungen wie Nachhaltigkeit und Digitalisierung, aber auch aktuelle Trends wie etwa Onlineprint, Mass Customization, Künstliche Intelligenz, Programmatic Print und Industrie 4.0!



Unsere Mitgliedschaft im Spitzencluster itsOWL (Intelligente Technische Systeme OstWestfalenLippe) treibt uns an, mit Forschung und Innovation Herausforderungen durch Technologie intelligent zu lösen. Unternehmensseite mediaprint solutions

Um für nachhaltige Produkte, nachhaltige Geschäftsprozesse und eine nachhaltige Arbeitswelt zu sorgen, erschließt der Spitzencluster itsOWL mit Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen neue Technologien und Anwendungen. Die neue Strategie Industrie.Zero, die Nachhaltigkeit durch Technologie fördert, setzen Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus OstWestfalenLippe in Projekten um. Das Ziel: Die Region OstWestfalenLippe soll sich so zu einer Modellregion für nachhaltige Wertschöpfung entwickeln.


Den digitalen Produktpass (Ecodesign for Sustainable Products Regulation(ESPR)) sehen wir als große Chance für nachhaltigkeitsbezogene Produktinformationen. Die vielen neuen gesetzlichen Bestimmungen sind herausfordernd – jedoch sind wir uns sicher, dass wir durch intelligente Systemverknüpfungen und offene APIs (Application Programming Interfaces oder Programmierschnittstellen) mehr Transparenz und Sicherheit für unsere Dienstleistung und Ihre Produkte schaffen können. Im branchenübergreifenden Austausch im Spitzencluster itsOWL wird dies möglich.

Der erste digitale Produktpass für Bücher

mediaprint solutions entwickelt den ersten digitalen Produktpass für Bücher, um Transparenz und Nachhaltigkeit in der Buchproduktion zu fördern. Damit möchten wir einen Beitrag zur Produkttransparenz und zur nachhaltigen Gestaltung von Lieferketten leisten – in enger Abstimmung mit technologischen Standards, aktuellen regulatorischen Entwicklungen und dem branchenübergreifenden Austausch im Spitzencluster itsOWL und mit dem Responsible Publishing Net.

Die Attributliste für unseren digitalen Produktpass basiert auf bewährten Standards der Buchbranche: Im Zentrum steht ONIX, das weltweit genutzte Format zur Beschreibung von Buchmetadaten. Ergänzt wird es durch die praxisnahen Empfehlungen des Verzeichnisses Lieferbarer Bücher (VLB), das die spezifischen Anforderungen des deutschsprachigen Markts widerspiegelt.

Doch wir sind noch einen Schritt weiter gegangen: Aufbauend auf diesen Grundlagen haben wir unsere eigene Erfahrung und unser Verständnis der Produktionsprozesse, Materialflüsse und digitalen Möglichkeiten eingebracht. Daraus ist eine Struktur entstanden, die weit mehr ist als eine technische Liste – sie ist ein praxisnahes Werkzeug, das Transparenz schafft, Prozesse vernetzt und die Buchbranche auf kommende Anforderungen vorbereitet.

Weitere Informationen unter: https://mediaprint.de/erster-digitaler-produktpass-fuer-buecher-mediaprint-solutions/
Direkt zum Demonstrator: https://id.print-dpp.org/01/04260574670009/10/bxt-WK0004

Leider können wir den CO2-Ausstoß nicht völlig abwenden, aber wir können ihn mit der Hilfe unserer Kunden ausgleichen. Aus diesem Grund können Sie Ihr Druckprodukt bei mediaprint mit finanziellem Klimabeitrag bestellen.

Der Ausgleich von CO2-Emissionen ist neben der Vermeidung und Reduktion ein wichtiger Schritt im ganzheitlichen Klimaschutz. Durch die Investition in international anerkannte Klimaschutzprojekte tragen Sie zum Klimaschutz bei. Im Gegenzug dazu erhalten Sie das Label „Mit finanziellem Klimabeitrag“.

Über eine speziell für Sie erstellte ID-Nummer im Label und eine Tracking-URL sind die Emissionen, der Ausgleich und das Klimaschutzprojekt Ihres Druckproduktes für jeden einsehbar.

Wir gehören zu den UmDEX-Premium-Dienstleistern mit einer ausgeprägten Nachhaltigkeitsstrategie. UmDEX ist unabhängig, moderiert und faktenbasiert. Für Druckereien kostenfrei, die Daten werden unabhängig durch eine Redaktion recherchiert. Weitere Informationen finden Sie auf der UmDEX-Webseite.

Mit einer langjährigen Zertifizierung nach PSO (ISO 12647) und PSD (ISO 15311) stellen wir einen reibungslosen Druckablauf sicher. Wir erfüllen somit die hohen Qualitätsanforderungen des international anerkannten Standards für die Druckproduktion und die farblichen Vorgaben (inkl. Proofs) unserer Auftraggeber.

Unsere Zertifizierung und die regelmäßige Auditierung erfolgt über den UGRA-zertifizierten (https://www.ugra.ch) Experten Andreas Leveke (https://farb-wert.de).

Umwelt. Bewusst. Drucken.

Als Mitglied im Verband Druck und Medien engagieren wir uns aktiv für mehr Nachhaltigkeit in der Druckbranche. Gemeinsam mit dem Verband unterstützen wir die Kampagne „Umwelt. Bewusst. Gedruckt.“. Entgegen dem gängigen Vorurteil, dass Druckerzeugnisse wenig umweltfreundlich seien, zeigen wir, dass es auch anders geht.

Durch den Einsatz ressourcenschonender Materialien, emissionsarmer Prozesse und einer konsequenten Ausrichtung auf nachhaltige Standards setzen wir uns für ein neues, positives Image unserer Branche ein. Die Initiative bietet umfassende Unterstützung und Beratung für Unternehmen, die den Weg zu einer umweltbewussten Produktion gehen wollen – für einen nachhaltigen Wandel und eine verantwortungsvolle Zukunft.

Sie interessieren sich für die Initiative, dann finden Sie hier weitere Infos.

7 Fakten zur Nachhaltigkeit von Print

Wenn es um umwelt- und klimafreundliches Produzieren geht, hat die Druck- und Medienwirtschaft seit mehr als 25 Jahren eine Vorreiterrolle in der deutschen Wirtschaft. 

Quelle: Bundesverband Druck und Medien e. V.

Das Stammholz ausgewachsener Bäume ist viel zu wertvoll und daher zu teuer für die Papier-, Druck und Medienwirtschaft. Es wird vor allem für Häuser und Möbel verwendet. Frischfasern für die Papierherstellung dagegen stammen überwiegend aus Sägewerksabfällen, Plantagen- oder auch Durchforstungsholz. Bei der Zellstoffgewinnung aus Plantagenholz werden keine Naturwälder gerodet. Plantagen werden häufig auf landwirtschaftlich genutzten Flächen angelegt, die nicht mehr produktiv waren. Bei der Durchforstung von Wäldern nehmen Forstwirte einzelne schwächere Bäume aus dem Wald heraus, um den übrigen Bäumen bessere Wachstumschancen zu geben.

Die Papier-, Druck- und Medienwirtschaft sägt nicht an dem Ast auf dem sie sitzt. Wird Holz in verantwortungsvoller Weise aus dem Wald entnommen, bleibt das ökologische Gleichgewicht erhalten. Da fortlaufend mehr aufgeforstet als abgebaut wird, werden die Wälder sogar immer größer. Bei nachhaltiger Waldbewirtschaftung werden ca. 3-4 Bäume je gefälltem Baum angepflanzt. Europäische Wälder, die für die Herstellung von Produkten aus Holz, genutzt werden, wachsen täglich um eine Fläche von 1.500 Fußballfeldern.

Wasser ist eine kostbare Ressource und der Verbrauch wird von den Unternehmen der Wertschöpfungskette Print kontinuierlich optimiert. Das beginnt bei der Papierherstellung, in der auf einen sparsamen Wasserverbrauch geachtet wird. Das Wasser wird daher weitestgehend im Kreislauf gefahren und bis zu 90 Prozent wiederverwertet. Die spezifische Abwassermenge pro Kilogramm Papier, die gemeinhin als Messgröße für den Wasserverbrauch in der Papierindustrie genannt wird, konnte von knapp 50 Litern in den 1970ern bis heute auf 8,7 Litern pro Kilogramm Papier reduziert werden.

Immer wieder rufen Unternehmen oder Organisationen öffentlich dazu auf, „der Umwelt zu liebe“ auf Druckerzeugnisse zu verzichten. Oder sie weisen darauf hin, dass sie die Druckerzeugnisse ihrer Unternehmenskommunikation durch digitale Medien ersetzt haben – der Umwelt zuliebe. Tatsächlich jedoch sind es ganz andere Gründe, die zur Abkehr von Print führen. Denn die Digitale Kommunikation ist mitnichten die per se umweltfreundlichere Alternative zu Print. Die digitale Kommunikation hat einen enormen Bedarf an Energie und nichtnachwachsenden Rohstoffen.

Quellen: https://www.oeko.de/blog/der-co2-fussabdruck-unseres-digitalen-lebensstils/ ,
VDMA; Studie des Fraunhofer ISE, Bundesverband Druck- und Medien e. V.

Energie ist kostbar. Nicht zuletzt deshalb arbeitet die Druck- und Medienwirtschaft seit vielen Jahren kontinuierlich an der Senkung ihres Energieverbrauches. Zunehmend mehr Betriebe setzen zur Deckung ihres Bedarfes auf ökologische Quellen oder produzieren den Strom sogar selbst – einige bereits zu 100 Prozent. Und auch die Papierfabriken setzen auf effizienzsteigernde Maßnahmen. Sie konnten den Energieverbrauch in Deutschland um über 30 Prozent von rund 3.826 Kilowattstunden pro Tonne Papier im Jahr 1980 auf heute rund 2.644 Kilowattstunden senken.

Quellen: Bundesverband Druck und Medien e. V.; Die Papierindustrie e. V.

Der Altpapierkreislauf in Deutschland ist Weltklasse. Vor allem, weil die Abfalltrennung hervorragend funktioniert. In der Druckproduktion wird bereits beim Einsatz verschiedener Materialien (Papier, Pappe, Farben, Lacke, Klebstoffe) darauf geachtet, dass diese den Recyclingprozess nicht behindern bzw. dass sie recyclebar sind. Dafür setzt sich die Arbeitsgemeinschaft Graphische Papiere (AGRAPA) in einer freiwilligen Selbstverpflichtung ein. Für diese Leistungen wurde die Gemeinschaft vom Bundesumweltministerium mehrfach gelobt.

Benutztes Papier ist ein wertvoller Rohstoff und gehört deshalb getrennt entsorgt. Die Produzenten von Zeitungen, Prospekten, Werbeflyern, Haushalts- und Hygieneartikeln, Verpackungen und vielem mehr arbeiten vorzugsweise mit dem vergleichsweise günstigen Rohstoff Altpapier. Auch unter ökologischen Aspekten ist ein hoher Einsatz von Altpapier sinnvoll. Denn im Vergleich zur Papierproduktion aus Frischfasern wird für die Herstellung von Recyclingpapier nur etwa 50 Prozent an Energie und nur rund 33 Prozent der Wassermenge gebraucht. Auch deshalb ist Altpapier schon seit langem der wichtigste Rohstoff der deutschen Papierproduzenten.


Eine andere internationale Vereinigung, der wir gerne folgen, nennt sich Two Sides. Sie wurde 2008 von Mitgliedern der grafischen Industrie ins Leben gerufen. Sie wollten ein Forum für die Industrie schaffen, um Erfahrungen auszutauschen, Standards zu verbessern und die Kundenzufriedenheit zu steigern. Wenn es um die Nachhaltigkeit von Druck, Papier und Papierverpackungen geht, ist es wichtig, die Fakten von den Mythen zu trennen.

Zertifizierungen bei mediaprint

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Sprechen Sie mich gerne an!

Kristine Ilse

Head of Marketing & Sustainability

T +49 (0) 5251 522-574
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Der Inhalt dieser Veröffentlichung wurde von den Vereinten Nationen nicht genehmigt 
und spiegelt nicht die Ansichten der Vereinten Nationen oder ihrer Beamten oder Mitgliedstaaten wider.